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Wenn es in die Sonne geht, ist wirksamer Sonnenschutz einfach wichtig.

"Kind-und-Kittel" ist der Blog einer Mutter und Ärztin. Sie hat zum Thema Sonnenschutz einen interessanten Artikel bei DocCheck veröffentlicht. Wie lange wirkt denn ein Sonnenschutz? Was sind die Risiken hinsichtlich Hautkrebs und Kinderhaut?

Dass Globuli gegen Sonnenschäden weder vorbeugen noch akut helfen, ist Susannchen zudem völlig klar - euch natürlich auch!

Ja, das wird tatsächlich angeboten... es gibt ja bekanntlich keine Grenze für die Fantasie der Homöopathen. Beispielsweise sollen Catharis-Globuli ("Spanische Fliege") gegen Verbrennungen und/mit Brandblasen, Sonnenbrand und Sonnenstich mit Blasenbildung helfen. Das unvermeidliche Belladonna mal wieder gegen den Sonnenbrand und Natrium chloratum (Kochsalz verdünnt...) gegen Sonnenallergie.

Einige besonders exotische "Experten" empfehlen gar Schüßler-Salze als "Alternative" zu Sonnenschutzcreme...

Man weiß manchmal nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Einen schönen und beschwerdefreien Sommer wünscht

das Susannchen-Team!


Zeit zu Impfen!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Eltern,

zunächst einmal einen ganz herzlichen Dank für das große Interesse an den Artikeln bei Susannchens kleiner Impfkunde. Es haben uns auch Zuschriften erreicht, die uns zeigen, dass wir durchaus dazu beigetragen konnten, Eltern Zweifel und Unsicherheiten zu nehmen. Das freut uns natürlich ganz besonders.

Heute möchten wir anhand von drei Meldungen aus der Fachpresse, dem Netz und auch aus der Impfgegnerszene noch einmal die Wichtigkeit des Impfthemas unterstreichen. ...weiterlesen "Kleiner Nachschlag zum Impfthema"

Na - doch noch ein wenig skeptisch... ?

Nicht nur Mamas und Papas, sondern auch Kinderärzte können ein Lied davon singen, wie schwer es manchmal für die Kleinen ist, den Besuch beim Doktor zu überstehen. Vielleicht sogar weniger die Kleinsten, auch nicht so sehr die größeren, aber die Kleinen, die wohl alles um sich herum genau aufnehmen, aber doch nicht wissen, wie ihnen geschieht, für die ist all das nicht so einfach. Der Kinderdok erzählt auf seiner Seite über einen Praxisbesuch aus der Sicht eines solchen kleinen Patienten (zu lesen hier: Paul möchte ins Spielzimmer). ...weiterlesen "Keine Angst beim Kinderarzt!"

Dass homöopathische Zahnungshilfen für die Kleinen nutzlos und damit nicht eine Hilfe, sondern eine unnötige Belastung darstellen, brauchen wir hier bei Susannchen nicht extra zu betonen. Es gibt aber durchaus noch andere Dinge, die gern und oft eingesetzt (und für gutes Geld an Mama und Papa verkauft) werden und diese Einschätzung mit der Homöopathie teilen.

Nicht nur gegen Zecken beim Vierbeiner, nein, auch bei (gutgemeinter) Zahnungshilfe fürs Baby ist einer der Spitzenreiter das Bernsteinarm- oder -halsband, das gern von Oma, Opa oder den Paten geschenkt wird. Ob sich Baby darüber freut?

Über das schöne leuchtende und leise klappernde Glitzerzeug – bestimmt. Nicht mehr freuen wird sich das Kleinste, wenn es mit diesem Humbug als „Zahnungshilfe“ allein gelassen wird in der Vorstellung der Eltern, man helfe ihm ja schon bei seinen Schmerzen.

Nein, das tun sie nicht. Nicht im Mindesten. Es gibt keine belegte Wirkung und die Erklärung zur Wirkung ist hanebüchen. ...weiterlesen "Zahnungshilfen für Babys – sinnvoll, nutzlos oder gar gefährlich?"

Was wir eigentlich nie tun, heute tun wir es doch mal: Wir möchten werben. Und zwar für die kostenlose Eltern-Kind-Broschüre der GWUP, die es dort als Download oder als Printausgabe (über die Geschäftsstelle) gibt. Dort findet man vieles versammelt, was Susannchen und ihren Freunden wichtig ist.

Zum heutigen Thema hat die Broschüre gleich etwas beizutragen. Deshalb hier der Auszug:

Osteopathie und Craniosakral-Therapie für das Kind? Vorsicht ist angezeigt!

Wenn das Baby häufig schreit, krampft oder von Koliken gequält wird, suchen Eltern rasche und gründliche Hilfe. Osteopathen versprechen, diese und viele andere Beschwerden ganz ohne Medikamente verschwinden zu lassen – mit bloßen Händen, allein durch Druck auf bestimmte Körperstellen. Auf diese Weise sollen Blockaden gelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert werden – nicht nur bei Kleinkindern, sondern auch bei verschiedenen Problemen im Kindesalter. ...weiterlesen "Osteopathie und Craniosakral-Therapie? Vorsicht ist geboten!"

SIMG0001Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft und mit welcher Selbstsicherheit gegen die reine Placebo-Wirkung der Homöopathie ins Feld geführt wird, das könne ja wohl bei kleinen Kindern und Tieren nicht der Fall sein, und genau deshalb sei ja wohl eine spezifische Wirkung der Homöopathie belegt...
Das Gegenteil ist der Fall. Niemand ist so durch den Vorgang der Zuwendung und der "Übertragung" einer positiven Erwartung beeinflussbar wie gerade das vertrauenserfüllte Kind oder das sensible Haustier. Zudem ein klarer Beleg dafür, dass Placebo nichts mit "jemandem etwas einreden" zu tun hat. Placebo ist ein vielschichtiger psychosozialer Vorgang, dessen Mechanismen in uns offenbar evolutionär angelegt sind. Das Informationsnetzwerk Homöopathie erklärt.

Natürlich nichts mehr, sie ist ja tot, und außerdem ist höchstwahrscheinlich gar nichts von ihr drin.

Eines der homöopathischen Mittel, die derzeit wieder Hochkonjunktur haben und ohne das viele Eltern weder zum Spielplatz noch ins Freibad gehen, ist „Apis mellifica“. Das bedeutet „Honigbiene“. Laut Empfehlung sind diese Globuli dem Kind zu verabreichen, wenn es von einem Insekt gestochen wurde. Oder Schwellungen zeigt wie nach einem solchen Stich. Oder Rötungen, Sonnenbrand oder.... die Liste ist lang.
...weiterlesen "Apis mellifica – Was tut die Biene in den Globuli?"