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Pferdestall, ein Schimmel schaut erwartungsvoll nach rechts aus seinem Unterstand heraus
Leute, der Leinsamenbrei rollt an!

Wer mit Rössern und Reitern zu tun hat, kommt nicht drumrum: Die diversen Wehwehchen der Hottemäxchen und ihre Behandlung sind ein Dauerthema im Pferdestall. Unsere Autorin Sibylle Luise Binder, Fachjournalistin, Autorin einiger  Pferdebücher und seit 40 Jahren mit Pferden befasst, kann ein Lied davon singen.


Wenn ich im Reiterstübchen mal wieder gucke, als wenn ich in eine Zitrone gebissen hätte, kann man fast sicher davon ausgehen: Es ist wieder einmal eine Diskussion darüber im Gange, wie man Pferde bei Erkrankungen und Verletzungen am besten behandelt. Da muss ich mir dann nämlich immer die Standardsätze der Spezialist(inn)en anhören, die da lauten: „Ich will keine Chemie im Pferd“ und „Ich setze auf die sanfte Kraft der Natur.“ ...weiterlesen "Naturheilkunde? Aber ja doch …"

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Auf diesem Bild: Alles Chemie!

Im Pferdestall schnauben Pferde. Meist jedenfalls. Manchmal schnaubt nämlich auch Sibylle Luise Binder, Pferdefrau, Sachbuch-Autorin und Journalistin- Bei ihr gibt es so ein paar Sätze, die garantiert Schnauben auslösen – und einer davon ist „Ich lasse doch keine Chemie in mein Pferd!“ ...weiterlesen "Natürlich ist alles Chemie!"

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Auch zu Silvester - keine Globuli für Bello und Hannibal!

„Silvesterangst“ ist ein jährlich wiederkehrendes Thema – gerade in Städten wird ja oft schon Tage vor dem Jahreswechsel ordentlich „geknallt“, was unsere tierischen Mitbewohner in Angst und Schrecken versetzen kann.  Am besten wäre es, sich nicht erst im Dezember darüber Gedanken zu machen, sondern das Tier von Anfang an im Rahmen der „normalen Erziehung“ an laute Geräusche zu gewöhnen,  wie Topfdeckel schlagen, Gewitter oder Feuerwerk vorspielen… auch ein „alter Hund“ kann übrigens „neue Tricks" lernen! ...weiterlesen "Dr. Steffis Sprechstunde – noch einmal zu Silvester"

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Naja ... Wenns nicht schlimmer wird...

Liebe Tierfreunde,

das Jahresende steht bevor - viele Hundebesitzer wissen, was das für ihre Vierbeiner heißen kann. Dazu bringen wir schon heute einen kleinen Beitrag von Verhaltensbiologin Ariane Ullrich. So bleibt noch Zeit bis zum Silvestertag, um Arianes Tipps zu befolgen und ein wenig mit Bello zu trainieren:


Bald ist es wieder soweit und viele Hunde werden sich in Panik in den hintersten Zimmerwinkel verkriechen, kurz vor dem Herzinfarkt stehen oder vor Stress zittern und sabbern. ...weiterlesen "Bald knallt es wieder – waaaaaauuuu…."

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Na, wer kommt da bloß... ?

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

das Thema der Quacksalberei im Tierheilerwesen scheint unendlich zu sein. Leider. Wir möchten den mit unserem letzten Beitrag dazu aufgenommenen Faden weiterspinnen. Dazu verlinken wir heute zu einem Artikel auf dem Blog von Onkel Michael, der sich darin auf seine bekannte Art mit der sogenannten "Laienheilung" im Tierbereich auseinandersetzt. Mit einem nicht gänzlich unbekannten Protagonisten. Danke, Onkel Michael!

Immer druff! oder: Darf der das? Dass der das darf…

Erinnern Sie sich eigentlich noch an den „XXL-Ostfriesen“? Den selbsternannten „Knochenbrecher“ Tamme Hanken? Gut, er war ja vor einiger Zeit (und ist es ja irgendwie immer noch) derart in den Medien präsent, dass man ihn nicht übersehen konnte. Allerdings muss ich Ihnen gestehen, dass ich nicht so ganz begeistert von Herrn Hanken war. Ja, natürlich, über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber trotzdem war Tamme Hanken Teil eines Problems und da er dermaßen bekannt war, soll er hier als Beispiel dienen.

Also, worum geht es? Tamme Hanken war, wie gesagt, ein ostfriesischer Knochenbrecher. Das waren in früherer Zeit Laienheiler, die sich auf orthopädische Probleme spezialisiert hatten. Da wurden fleißig Wirbel eingedrückt, Gelenke eingerenkt und ähnliche „Behandlungen“ vollzogen. Ausbildung hatten diese Menschen natürlich keine, dafür aber eine recht mystische „Begabung“, die meist innerhalb einer Familie vererbt wurde.

weiterlesen auf dem Blog "Gedanken aus der Provinz"


Bildnachweis: Privat / eigenes Bild


 

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Mein Tipp: Ab zum Tierarzt des Vertrauens!

Liebe Freundinnen und Freunde von Susannchen,

wenn man sich in der pseudomedizinischen Szene so umschaut, wird einem immer deutlicher, wie wichtig der Aspekt "Tiergesundheit" in diesem Zusammenhang ist. Nicht zum ersten Mal weisen wir darauf hin, dass Tiere genauso einen Anspruch auf ordentliche, faktenbasierte medizinische Versorgung haben wie Menschen. Das ergibt sich letzten Endes schon aus dem Tierschutzgesetz, soweit es nicht ohnehin als Selbstverständlichkeit angesehen wird.

Aber: Pseudomedizin für Hund, Katz', Pferd und Kuh allerorten! Homöopathie in Tierarztpraxen? Weit verbreitet! Tierheilpraktiker womöglich? Ohne Zahl! Aber es gibt auch Stimmen, die sich dagegen zu Wort melden.

...weiterlesen "Tier-Nichtmedizin – überall…"

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute dürfen wir einen Gastbeitrag unserer Leserin Nahid Safija mit ihrer freundlichen Genehmigung veröffentlichen, der uns mit der Geschichte von Kater Billy ein weiteres Mal zeigt, wie die "guten Erfahrungen" mit Homöopathie und Co. zustandekommen. Vielen Dank für diesen interessanten Erfahrungsbericht!


Aus gegebenem Anlass erzähle ich euch jetzt eine Geschichte. Diese Geschichte soll aufzeigen, warum Einzelfallanekdoten (wie sie von antiwissenschaftlich Denkenden gerne vorgebracht werden) jeglicher Argumentationsgrundlage entbehren und keine aussagekräftigen doppelverblindeten randomisierten Studien ersetzen.
Dies ist die Geschichte unseres Katers Billy. ...weiterlesen "So kann es gehen – ein Leserbeitrag zu “Mir / Ihr / Ihm hats geholfen!”"

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