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Liebe Leserinnen und Leser,

die allermeisten von Ihnen sind sicher Tierfreunde, erst recht unsere Kleinen. Bei vielen lebt deshalb auch ein tierischer Hausgenosse in der Familie, den vor allem die Kinder nicht missen möchten. Das ist der Grund, weshalb das Susannchen -schon wegen ihres eigenen Freundes Bello- es für wichtig hält, auch hier und da etwas zur Tiergesundheit zu veröffentlichen. Vor allem, wenn es sich um Pseudotiergesundheit handelt.

...weiterlesen "Tierhomöopathie???…"

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DCF 1.0

"Ham se da nich was Homöopatisches?" Diese Frage hört man so manches Mal in Apotheken, oft sogar, wenn eigentlich ein schlichtes Rezept eingelöst werden soll und die falsche Angst vor der "bösen Chemie" mal wieder zuschlägt. Jede Menge Ratgeber und Handbüchlein enthalten ja schließlich alles Wissenswerte über die Selbstbehandlung mit Homöopathie, besser geht es doch gar nicht! Immerhin gehen insgesamt homöopathische Mittel in einer Größenordnung von rd. 620 Mio. Euro (Zahl für 2016) über die Apothekentheke, davon entfallen nur wenig mehr als 100 Mio. Euro auf therapeutisch verordnete Mittel (die allerdings genauso nutzlos sind wie die für die Selbstmedikation).

Ja und? Es wird vielleicht überraschen, zu erfahren, dass Selbstmedikation massiv gegen die Hahnemannschen Grundsätze der Homöopathie verstößt, ja, eigentlich gar nicht als Homöopathie angesehen werden kann.
...weiterlesen "Selbstmedikation mit Homöopathie – klar! … oder doch nicht so klar?"

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Viele Menschen denken: Placebos ("Scheinmedikamente") wirken doch nur bei Patienten, die sich Krankheiten einbilden, bei labilen Personen, die sich leicht beeinflussen lassen. Aber das stimmt nicht. Placebos wirken bei allen Menschen - mehr oder weniger stark. Die Gesundheitsforschung weiß, dass 20-90% aller Patienten auf ein wirkstofffreies Medikament ansprechen. Im klinischen Alltag würden Placebos geschätzt jedem Zweiten helfen. Wir alle lassen uns also sicherlich dann und wann durch Scheinmedikamente oder Scheinmethoden beeinflussen - ohne, dass wir es merken.
...weiterlesen "Thema: Placebo – Heute: Placebo ist nicht Einbildung!"

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Klären wir zunächst einmal, was man unter dem Begriff „Placebo“ im Zusammenhang mit Arznei versteht. Bei einem Placebo handelt es sich um ein Arzneimittel, das eigentlich gar keines ist.  Es sieht zwar so aus und fühlt sich auch an wie ein wirksames Medikament  – aber es enthält keinerlei Wirkstoffe.
...weiterlesen "Thema: Placebo – Heute: Was sind Placebo und Placeboeffekt?"

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He, Meister Adebar, nicht die Plazenta vergessen!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir werfen einmal mehr einen Blick auf die Hebammenszene - nicht den Teil, den wir bewundern und schätzen, sondern den Teil, der leider sehr viel zur  Fehlaufklärung junger Mütter und Familien beiträgt.

Zu solcher Fehlaufklärung gehört auch die "Werbung" für die Nutzung der Plazenta für "Gesundheitszwecke", insbesondere für die Herstellung individueller Globuli. Das ist leider völlig ernst gemeint und hat durchaus Stimmen im Chor des pseudomedizinischen Unsinns. Beispielsweise in Geburtsvorbereitungskursen, wie mehrfach an uns herangetragen wurde.
...weiterlesen "Plazentaglobuli – im Ernst?"

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Jürgen Windeler, der Leiter des unabhängigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), spricht aus Anlass der Eröffnung des Homöopathenkongresses 2017 deutliche Worte und unterstützt damit das Susannchen:

"Wenn ich anfange, Hirnhautentzündung oder Ebola mit Homöopathika zu behandeln oder Herzinfarkt mit 'Rescue'-Tropfen, dann wird es lebensgefährlich. Auch werden viele Kinder mit Homöopathie behandelt, zum Beispiel, wenn sie sich nur gestoßen haben. Selbst wenn das vielleicht nicht direkt schadet, ist es nicht gut, Kinder in dieser Weise an Pillen zu gewöhnen. Es bringt zum Ausdruck, dass Probleme primär mit Pillen gelöst werden können – diesen Eindruck sollte man nicht vermitteln."

Das ganze aufschlussreiche Interview bei correctiv.org findet sich hier.

Susannchen sagt: Daumen hoch, Herr Windeler!

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SIMG0001Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft und mit welcher Selbstsicherheit gegen die reine Placebo-Wirkung der Homöopathie ins Feld geführt wird, das könne ja wohl bei kleinen Kindern und Tieren nicht der Fall sein, und genau deshalb sei ja wohl eine spezifische Wirkung der Homöopathie belegt...
Das Gegenteil ist der Fall. Niemand ist so durch den Vorgang der Zuwendung und der "Übertragung" einer positiven Erwartung beeinflussbar wie gerade das vertrauenserfüllte Kind oder das sensible Haustier. Zudem ein klarer Beleg dafür, dass Placebo nichts mit "jemandem etwas einreden" zu tun hat. Placebo ist ein vielschichtiger psychosozialer Vorgang, dessen Mechanismen in uns offenbar evolutionär angelegt sind. Das Informationsnetzwerk Homöopathie erklärt.

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