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Heute hat Susannchen etwas auf dem Herzen. Vor einiger Zeit hatte sie mehrmals eine gute Freundin im Krankenhaus besucht, die dort wegen einer recht ernsten Erkrankung ziemlich lange bleiben musste. Dort hat sie gesehen, wie wichtig es ist, dass man sich auf Kinderstationen um die kleinen Patienten bemüht, versucht, ihnen das Leben leichter zu machen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie liebevoll umsorgt und gepflegt werden. Übrigens hatte niemand was dagegen, dass Susannchen Bello mitbrachte - ihre Freundin mag den nämlich sehr. 

Deshalb möchte Susannchen heute für eine besondere Initiative werben: Den "Fruchtalarm".  Was ist das? ...weiterlesen "Achtung – Fruchtalarm! Nanu?"

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"Homöopathische Präparate, Probiotika oder Kräutermittel werden ebenfalls oft empfohlen, trotz nachweislich dürftiger Studienlage und schlechter Studienqualität, sodass der Nutzen fraglich bleibt. Vorsicht ist bei so manchem Tee geboten, er könnte die Milchaufnahme im Magen-Darm-Trakt des Babys beeinträchtigen und zudem verborgenen Zucker enthalten. Ob Chiropraktische und osteopathische Maßnahmen sowie bestimmte Massagen Säuglingen nutzen oder doch eher schaden, ist bislang wissenschaftlich unzureichend untersucht. Sie bergen jedoch Risiken. Akupunktur wird als unethisch eingestuft, denn das Nadeln kann für Säuglinge schmerzhaft sein."
Dieser Artikel bei "Gute Pillen - schlechte Pillen" gibt Informationen und auch Sicherheit:

http://gutepillen-schlechtepillen.de/meldungen/schreibaby-probleme/

Wir möchten hinzufügen, dass die Möglichkeit besteht, sich für Hilfe und Unterstützung an sogenannte Schreiambulanzen zu wenden. Eine Google-Suche bringt Adressenlisten dazu hervor. Wir empfehlen aber sehr, sich vorab über die konkret ins Auge gefassten Stellen - z.B. auf deren Webseiten - zu informieren. Wir sind ganz schnell auch auf "alternative" Angebote gestoßen, die wir selbstverständlich in keiner Weise gutheißen können.

Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, mit einer Überweisung des Kinderarztes in einem SPZ, einem Sozialpädiatrischen Zentrum, vorstellig zu werden. Dort wird der Säugling ärztlich und psychologisch untersucht, wenn es angezeigt scheint, werden auch PhysiotherapeutInnen oder SozialpädagogInnen  hinzugezogen.


Bildnachweis: Gute Pillen, schlechte Pillen / 626184122 – Handemandaci – iStock.de

 

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Susannchen Sidebar

Wir möchten nicht versäumen, zum Beginn der Urlaubszeit auf diesen interessanten und wichtigen Beitrag beim geschätzten Kinderdok hinzuweisen, in dem er vernünftige Tipps und Ratschläge zum Thema Reisekrankheit bei Kindern gibt. Danke, Kinderdok!

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Viele Menschen denken: Placebos ("Scheinmedikamente") wirken doch nur bei Patienten, die sich Krankheiten einbilden, bei labilen Personen, die sich leicht beeinflussen lassen. Aber das stimmt nicht. Placebos wirken bei allen Menschen - mehr oder weniger stark. Die Gesundheitsforschung weiß, dass 20-90% aller Patienten auf ein wirkstofffreies Medikament ansprechen. Im klinischen Alltag würden Placebos geschätzt jedem Zweiten helfen. Wir alle lassen uns also sicherlich dann und wann durch Scheinmedikamente oder Scheinmethoden beeinflussen - ohne, dass wir es merken.
...weiterlesen "Thema: Placebo – Heute: Placebo ist nicht Einbildung!"

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