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Liebe Leserinnen und Leser,

die homöopathischen Therapeuten halten bekanntlich streng daran fest, die Homöopathie sei eine Arzneimittellehre zur Heilung von manifesten (bestehenden) Krankheiten ". Dabei dreht sich alles um die „verstimmte geistige Lebenskraft“ des Kranken und die „geistige Arzneikraft“ der homöopathischen Mittel. Es darf aber schon gefragt werden, ob die das wirklich ernst meinen, denn… ...weiterlesen "Susannchen fragt: Was wäre, wenn… ?"

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Calciumverbindungen reichlich - Kreidefelsen auf Rügen

Ein weiteres Produkt, das sich in Apothekenauslagen einer gewissen Beliebtheit erfreut - und außerdem wohl auch bei der zahlenden Kundschaft: Die Schüßler-Salze. Was hat es nun damit auf sich und was sind -bis auf die fehlende Wirksamkeit- eigentlich die Parallelen zur Homöopathie?

Die sogenannten "Schüßler-Salze" werden oft mit Homöopathie gleichgesetzt oder verwechselt. Sie gehen jedoch nicht auf Hahnemann, sondern auf den Oldenburger Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 bis 1898) zurück. ...weiterlesen "Noch mehr Unsinn… Heute: Schüßler-Salze"

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Fehlen nur noch die Tautropfen

Es gibt so viel an Pseudomedizin, dass man wirklich gar nicht alles überblicken, geschweige denn besprechen kann. Einiges hält sich ziemlich in der Nähe der Homöopathie auf und profitiert auch irgendwie von deren Bekanntheitsgrad, obwohl die Unterschiede meist gravierend sind (allerdings nicht hinsichtlich der Unwirksamkeit). Heute wollen wir aus dem bunten Strauß der Mittel und Methoden einmal die "Bachblütenpräparate" herausgreifen, die in durchaus vielen Apothekenauslagen immer wieder zu sehen sind und -wie man hört- auch nachgefragt werden. ...weiterlesen "Noch mehr Unsinn… Heute: Bachblüten"

Was wir eigentlich nie tun, heute tun wir es doch mal: Wir möchten werben. Und zwar für die kostenlose Eltern-Kind-Broschüre der GWUP, die es dort als Download oder als Printausgabe (über die Geschäftsstelle) gibt. Dort findet man vieles versammelt, was Susannchen und ihren Freunden wichtig ist.

Zum heutigen Thema hat die Broschüre gleich etwas beizutragen. Deshalb hier der Auszug:

Osteopathie und Craniosakral-Therapie für das Kind? Vorsicht ist angezeigt!

Wenn das Baby häufig schreit, krampft oder von Koliken gequält wird, suchen Eltern rasche und gründliche Hilfe. Osteopathen versprechen, diese und viele andere Beschwerden ganz ohne Medikamente verschwinden zu lassen – mit bloßen Händen, allein durch Druck auf bestimmte Körperstellen. Auf diese Weise sollen Blockaden gelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert werden – nicht nur bei Kleinkindern, sondern auch bei verschiedenen Problemen im Kindesalter. ...weiterlesen "Osteopathie und Craniosakral-Therapie? Vorsicht ist geboten!"

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DCF 1.0

"Ham se da nich was Homöopatisches?" Diese Frage hört man so manches Mal in Apotheken, oft sogar, wenn eigentlich ein schlichtes Rezept eingelöst werden soll und die falsche Angst vor der "bösen Chemie" mal wieder zuschlägt. Jede Menge Ratgeber und Handbüchlein enthalten ja schließlich alles Wissenswerte über die Selbstbehandlung mit Homöopathie, besser geht es doch gar nicht! Immerhin gehen insgesamt homöopathische Mittel in einer Größenordnung von rd. 620 Mio. Euro (Zahl für 2016) über die Apothekentheke, davon entfallen nur wenig mehr als 100 Mio. Euro auf therapeutisch verordnete Mittel (die allerdings genauso nutzlos sind wie die für die Selbstmedikation).

Ja und? Es wird vielleicht überraschen, zu erfahren, dass Selbstmedikation massiv gegen die Hahnemannschen Grundsätze der Homöopathie verstößt, ja, eigentlich gar nicht als Homöopathie angesehen werden kann.
...weiterlesen "Selbstmedikation mit Homöopathie – klar! … oder doch nicht so klar?"