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So So manche Eltern- und Mütterseiten im Web und entsprechende Zeitschriften sind zweifellos noch ein lohnendes Ziel für die Aufklärung über Pseudomedizin.  Denn dort findet man nach wie vor viele Beiträge, Ratschläge, Promi-Empfehlungen und dergleichen, die eher nicht auf der Linie sinnvoller gesundheitlicher Aufklärung liegen.

Gern heben wir deshalb positive Beispiele hervor. Eines möchten wir hier vorstellen: Die Seite "Mamaclever" der Journalistin Eva Dorothée Schmid. Frau Schmid weist darauf hin, dass "Mamaclever" unabhängig ist, einen journalistischen Anspruch hat und strikt zwischen Werbung und Journalismus trennt. Zudem sei die Seite trotz ihres Titels auch für clevere Papas geeignet! Finden wir gut.

Schon 2015 hat Eva Dorotheé Schmid einen bemerkenswerten Beitrag  unter dem Titel "Warum ich meinen Kindern keine Globuli gebe"  veröffentlicht. Er ist vor einiger Zeit in erweiterter und überarbeiteter Form erschienen. Wir empfehlen den Artikel sehr gern. Unsere Leseempfehlung - und ein wenig auf Frau Schmids Blog zu blättern, ist sicher auch noch drin!


Bild von kconcha auf Pixabay

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Liebe Leserinnen und Leser,

zur Zeckenzeit geistern wieder allerlei Legenden über Borreliose durch die Zeitungsspalten und durchs Netz. Nur ist diese Krankheit durchaus ernstzunehmen und sollte nicht Gegenstand falscher Annahmen und wabernder Gerüchte sein. Ein Beitrag von Dr. Natalie Grams aus ihrer Kolumne "Grams' Sprechstunde" auf spektrum.de  nimmt sich des Themas fachkundig an:

"Denn eine Borreliose ist nicht nur eine wandernde Hautrötung, sie kann unbehandelt dazu führen, dass Gelenke und Nerven schwer geschädigt werden. Sie führt mitunter zu Gehirnentzündungen und zu Lähmungen; sogar das Herz kann schwer und irreparabel krank werden."

Dass eine Borreliose außerdem eine verbreitete Scheindiagnose der Homöopathie ist, mit der - da gar nicht vorhanden gewesen - großartige "Heilungserfolge" erzielt werden konnten, wird im Artikel ebenfalls besprochen.

"Vorbeugend" gegen Zeckenbefall und -bisse Globuli einzunehmen, ist vollends absurd - wobei es nach Hahnemanns Lehre gar keine Vorbeugung (Prophylaxe) innerhalb der Homöopathie geben kann.

Zu "Grams' Sprechstunde" mit dem Thema Borreliose auf spektrum.de geht es hier. (Klick aufs Bild oben geht auch)


 

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Wenn es in die Sonne geht, ist wirksamer Sonnenschutz einfach wichtig.

"Kind-und-Kittel" ist der Blog einer Mutter und Ärztin. Sie hat zum Thema Sonnenschutz einen interessanten Artikel bei DocCheck veröffentlicht. Wie lange wirkt denn ein Sonnenschutz? Was sind die Risiken hinsichtlich Hautkrebs und Kinderhaut?

Dass Globuli gegen Sonnenschäden weder vorbeugen noch akut helfen, ist Susannchen zudem völlig klar - euch natürlich auch!

Ja, das wird tatsächlich angeboten... es gibt ja bekanntlich keine Grenze für die Fantasie der Homöopathen. Beispielsweise sollen Catharis-Globuli ("Spanische Fliege") gegen Verbrennungen und/mit Brandblasen, Sonnenbrand und Sonnenstich mit Blasenbildung helfen. Das unvermeidliche Belladonna mal wieder gegen den Sonnenbrand und Natrium chloratum (Kochsalz verdünnt...) gegen Sonnenallergie.

Einige besonders exotische "Experten" empfehlen gar Schüßler-Salze als "Alternative" zu Sonnenschutzcreme...

Man weiß manchmal nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Bitte schützt die Haut vor Sonne - und wenn es doch einmal passiert ist, gibt es wirksamere Hilfen.

Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer!

Euer Susannchen-Team!


 

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Gesundheitssparschwein Pharmi sagt lieber nix...

Das Apothekenthema, liebe Leserinnen und Leser, haben wir vor Kurzem schon einmal auf der Facebook-Seite von Susannchen am Rande behandelt. Dort ging es in erster Linie um den Spagat, den die Apothekerin / der Apotheker machen muss, wenn zwischen legitimem Geschäftsinteresse und der Rolle als Verantwortliche im Gesundheitssystem letzten Endes konkret zu entscheiden ist. Das Portal DocCheck hatte hierzu eine Art Essay veröffentlicht, der -wie der GWUP-Blog zutreffend konstatierte- aber letztlich den Leser ratlos zurückließ.

Wie kann / soll / muss man das betrachten? ...weiterlesen "Apotheken zwischen Gesundheit und Geschäft"

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Liebe Leserinnen und Leser,

in jüngster Zeit hat das Susannchen-Team mal ein wenig beobachtet, was so alles im regionalen Bereich, in Stadt, Landkreis und Gemeinde, in Sachen Pseudomedizin, insbesondere Homöopathie, so offeriert wird. Ein erstes Fazit: Dieser Blick in regionale Veröffentlichungen, Print wie online, hat sich „gelohnt“. Nicht, dass wir uns darüber freuen würden …

...weiterlesen "Homöopathie allerorten – es kann alles nicht mehr wahr sein…"

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute geht es um "Zappelin", einmal mehr also um ein "homöopathisches Arzneimittel", bei dem wir uns die Frage stellen wollen, ob "was drin und was dran" ist - oder eben nicht. Besonders wichtig soll uns hier aber auch sein, wie das Mittel beworben wird, wofür es überhaupt gedacht ist und wie es praktisch eingesetzt wird. Denn dazu gibt es auch eine interessante "Story", die wir weiter unten erzählen wollen. Es liegt auf der Hand, dass wir in diesem -dem homöopathischen- Zusammenhang auch das Thema ADHS berühren werden, ein Aspekt, der uns sehr wichtig ist. ...weiterlesen "Zappelin, homöopathisches Arzneimittel – Was soll das?"

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir schimpfen so oft über sinnlose und unwirksame Mittel, vor allem die der Homöopathie. Heute möchten wir Ihnen einmal näherbringen, was ganz konkret so über die Apothekentheke gehen kann, im Vertrauen darauf, dass es sich ja immerhin um ein "apothekenpflichtiges Arzneimittel" handelt, das aber sein Vorhandensein auf dem Markt dem "Binnenkonsens" nach dem Arzneimittelgesetz verdankt - aber nicht unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchungen.

Es gibt da so ein Präparat, das „meistgenutzte homöopathische Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten“, das uns während der Erkältungssaison in der Werbung vielfach begegnet. Inzwischen nicht mehr nur als Tropflösung, sondern auch als Globuli erhältlich. Klar, Meditonsin, kennt (fast) jeder. Damit wollen wir uns heute näher beschäftigen. Und zwar ausschließlich auf der Grundlage allgemein zugänglicher Informationen, einschließlich der Angaben, die uns die Herstellerfirma selbst liefert. Kann es uns und vor allem unseren Kindern helfen?

...weiterlesen "Ein Erkältungsmittel – nichts drin, nichts dran, glücklicherweise…"

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