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Wer nichts weiß, muss alles glauben. Das machen sich viele zunutze, die mit angeblichen Wundermethoden daherkommen und den Menschen erzählen, das würde ihnen helfen. Helfen beim Suchen nach dem Sinn des Lebens (der ist das Leben selbst), nach spiritueller Befreiung (also dazu, noch weniger zu wissen und noch mehr zu glauben), oder, was am Schlimmsten ist, Krankheiten heilen zu können.

Viele dieser Methoden lassen sich unter dem Begriff „Geistheilen“ zusammenfassen. Menschen, die so etwas praktizieren, berühren ihre PatientInnen allenfalls bei der Begrüßung. Sie untersuchen auch niemanden. Sie lassen sich allenfalls (manchmal auch nicht) erzählen, worunter er oder sie leidet und praktizieren dann ihre „geistige Heilung“. Manchmal passiert gar nichts, außer dass den Patienten erzählt wird, es passiere gerade was. Nämlich Heilung via „Geist“. Meist aber werden dabei Rituale ausgeführt, wie beispielsweise beim Reiki. ...weiterlesen "Emily und die Geistheiler"

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#DerApotheker - wer kennt ihn nicht? Umtriebiger Aufklärer auf allen Kanälen mit ganz eigenem Stil, vor allem bei Twitter und bei Instagram! Schon ganz am Anfang seiner "Karriere" haben wir ihn hier auf unserer Webseite in einem Interview mit Susannchen vorgestellt.

Inspiriert von seinen Artikeln auf verschiedenen Plattformen hat er nun ein Buch verfasst, in dem er seine Expertise in Sachen Pharmakologie locker ausbreitet, eingebettet in den Ablauf eines fiktiven Arbeitstages in der Apotheke mit Kundschaft unterschiedlichster Art. ...weiterlesen "Ein Buch von #DerApotheker!"

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Heute gibt's mal Cat-Content! Ihr wollt doch nicht ernsthaft Krätzmilben unterm Mikroskop sehen... ?!?

Es war schon eine verflixte Sache. Hahnemann war irritiert. Eigentlich schien alles in Ordnung, er hatte eine Menge Patienten und Schüler, seine "Bibel der Homöopathie", das "Organon", war schon in der dritten Auflage erschienen. Aber es war nicht zu leugnen, seine homöopathische Methode zeigte schöne Erfolge bei akuten Erkrankungen, wollte aber bei chronisch kranken Patienten nicht recht anschlagen. ...weiterlesen "Chronische Krankheiten und die Homöopathie – Die Miasmenlehre"

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Was so alles unter Homöopathie läuft...

Wir haben schon oft angemerkt, dass "Homöopathie" kein geschützter Begriff ist und sich so allerlei unter diesem Begriff sammelt, das von Hahnemanns Lehre selbst bei großzügiger Auslegung ziemlich weit entfernt ist. Gleichwohl ist es attraktiv, unter der Flagge "Homöopathie" zu segeln - nicht nur wegen des nach wie vor positiven Images der Methode, sondern auch wegen der Erleichterungen, die das Registrierungs- und Zulassungsverfahren für homöopathische Mittel aufgrund des "Binnenkonsens" mit sich bringt. Und im rechtlichen Sinne ist das Homöopathie, was nach "homöopathischen Grundsätzen" hergestellt wird - also nach dem Prinzip der Potenzierung (Verdünnen und rituelles Verschütteln in Zehner- oder Hunderterschritten) - und das ist auch bei den heute hier in Rede stehenden Mitteln gegeben. ...weiterlesen "Wir sind alle vergiftet! – Die Homotoxikologie"

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Klare Sache. Natrium-muriaticum-Typ!

Bekanntlich ist einer der Punkte, bei denen Homöopathen ganz besonders auf sich halten, die individuelle Therapie. Umfangreiche homöopathische Anamnese, anschließend genaue Mittelfindung des "ächten Heilkünstlers", des "erfahrenen Homöopathen" mittels Repertorien. Eine verflixt aufwändige Sache...

Schon einmal haben wir uns damit beschäftigt, dass - entgegen Hahnemanns wirklich ganz eindeutiger Lehre - so mancher Versuch unternommen wurde, dieses aufwändige Procedere zu "verkürzen". Und zwar am Beispiel der Komplexmittel. Heute ist eine andere Idee dran: die homöopathische Konstitutionslehre. ...weiterlesen "Das sind Typen… Die homöopathische Konstitutionslehre"

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Nichthomöopathisches Komplexmittel aus Vacca lacte, Cacao pulveris und Saccharum.

Wer ist nicht schon den kleinen Fläschchen begegnet (ja, in diesem Falle bevorzugt  "Tinkturen" oder "Lösungen", wiewohl es so etwas auch als Globuli gibt), auf denen  "Homöopathisches Komplexmittel" oder "Homöopathische Zubereitung", manchmal auch "Homöopathische Arzneispezialität" steht?

Nein, das sind keine Mittel, bei deren Verwendung die Homöopathen irgendwie von Komplexen geplagt sind (von einigen klassischen Homöopathen, denen ihr Hahnemann nicht nur als Lippenbekenntnis heilig ist, mal abgesehen). Also stellen wir wieder einmal unsere Frage:

Worum geht es dabei? ...weiterlesen "Komplexmittel – eine homöopathische „Spezialität“"

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Magnetglobuli oder Globulimagneten - was Hahnemann wohl gesagt hätte?

Arzneimittelbild für "Südpol des Magnetstabes" nach Hahnemann (Auszug):
"Missmuth, Unlust zur Arbeit und Aergerlichkeit."
Aus dem Symptomenverzeichnis der "Reinen Arzneimittellehre".

Hahnemann legte aufgrund seiner "Arzneimittelprüfung" für den "Südpol des Magnetstabes" insgesamt 387 Symptome im Arzneimittelbild fest, für den "Nordpol des Magnetstabes" dazu noch einmal 459 und für "Magnes artificales", den ganzen Magnetstab, noch einmal 397. Also eine Unmenge an "Symptomen" (eher Lebensäußerungen ohne Krankheitswert), die er umgekehrt durch den Einsatz des "Magnetstabes" homöopathisch zu kurieren gedachte. ...weiterlesen "Die kopfstehende Welt der Homöopathie – Der Magnetstab"

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