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Heute gibt's mal Cat-Content! Ihr wollt doch nicht ernsthaft Krätzmilben unterm Mikroskop sehen... ?!?

Es war schon eine verflixte Sache. Hahnemann war irritiert. Eigentlich schien alles in Ordnung, er hatte eine Menge Patienten und Schüler, seine "Bibel der Homöopathie", das "Organon", war schon in der dritten Auflage erschienen. Aber es war nicht zu leugnen, seine homöopathische Methode zeigte schöne Erfolge bei akuten Erkrankungen, wollte aber bei chronisch kranken Patienten nicht recht anschlagen. ...weiterlesen "Chronische Krankheiten und die Homöopathie – Die Miasmenlehre"

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Was so alles unter Homöopathie läuft...

Wir haben schon oft angemerkt, dass "Homöopathie" kein geschützter Begriff ist und sich so allerlei unter diesem Begriff sammelt, das von Hahnemanns Lehre selbst bei großzügiger Auslegung ziemlich weit entfernt ist. Gleichwohl ist es attraktiv, unter der Flagge "Homöopathie" zu segeln - nicht nur wegen des nach wie vor positiven Images der Methode, sondern auch wegen der Erleichterungen, die das Registrierungs- und Zulassungsverfahren für homöopathische Mittel aufgrund des "Binnenkonsens" mit sich bringt. Und im rechtlichen Sinne ist das Homöopathie, was nach "homöopathischen Grundsätzen" hergestellt wird - also nach dem Prinzip der Potenzierung (Verdünnen und rituelles Verschütteln in Zehner- oder Hunderterschritten) - und das ist auch bei den heute hier in Rede stehenden Mitteln gegeben. ...weiterlesen "Wir sind alle vergiftet! – Die Homotoxikologie"

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Klare Sache. Natrium-muriaticum-Typ!

Bekanntlich ist einer der Punkte, bei denen Homöopathen ganz besonders auf sich halten, die individuelle Therapie. Umfangreiche homöopathische Anamnese, anschließend genaue Mittelfindung des "ächten Heilkünstlers", des "erfahrenen Homöopathen" mittels Repertorien. Eine verflixt aufwändige Sache...

Schon einmal haben wir uns damit beschäftigt, dass - entgegen Hahnemanns wirklich ganz eindeutiger Lehre - so mancher Versuch unternommen wurde, dieses aufwändige Procedere zu "verkürzen". Und zwar am Beispiel der Komplexmittel. Heute ist eine andere Idee dran: die homöopathische Konstitutionslehre. ...weiterlesen "Das sind Typen… Die homöopathische Konstitutionslehre"

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Nichthomöopathisches Komplexmittel aus Vacca lacte, Cacao pulveris und Saccharum.

Wer ist nicht schon den kleinen Fläschchen begegnet (ja, in diesem Falle bevorzugt  "Tinkturen" oder "Lösungen", wiewohl es so etwas auch als Globuli gibt), auf denen  "Homöopathisches Komplexmittel" oder "Homöopathische Zubereitung", manchmal auch "Homöopathische Arzneispezialität" steht?

Nein, das sind keine Mittel, bei deren Verwendung die Homöopathen irgendwie von Komplexen geplagt sind (von einigen klassischen Homöopathen, denen ihr Hahnemann nicht nur als Lippenbekenntnis heilig ist, mal abgesehen). Also stellen wir wieder einmal unsere Frage:

Worum geht es dabei? ...weiterlesen "Komplexmittel – eine homöopathische “Spezialität”"

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Magnetglobuli oder Globulimagneten - was Hahnemann wohl gesagt hätte?

Arzneimittelbild für "Südpol des Magnetstabes" nach Hahnemann (Auszug):
"Missmuth, Unlust zur Arbeit und Aergerlichkeit."
Aus dem Symptomenverzeichnis der "Reinen Arzneimittellehre".

Hahnemann legte aufgrund seiner "Arzneimittelprüfung" für den "Südpol des Magnetstabes" insgesamt 387 Symptome im Arzneimittelbild fest, für den "Nordpol des Magnetstabes" dazu noch einmal 459 und für "Magnes artificales", den ganzen Magnetstab, noch einmal 397. Also eine Unmenge an "Symptomen" (eher Lebensäußerungen ohne Krankheitswert), die er umgekehrt durch den Einsatz des "Magnetstabes" homöopathisch zu kurieren gedachte. ...weiterlesen "Die kopfstehende Welt der Homöopathie – Der Magnetstab"

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Honig  - einfach lecker!

Ich liebe Honigbrötchen! Besonders an einem Sonntagmorgen ist das zusammen mit etwas Obst und einem duftenden Kaffee ein schöner Start in den Tag.

Nun gibt es, das weiß ich natürlich, bei Honig große Qualitätsunterschiede, die sich auch im Preis niederschlagen müssen, aber man bekommt durchaus qualitativ gute Produkte zu erschwinglichen Preisen. Zudem habe ich das Glück, dass mir ab und zu ein Freund ein Gläschen aus seiner hauseigenen kleinen Imkerei schenkt - von glücklichen Bienen, soweit ich das beurteilen kann, regional und ohne lange Transportwege. Aber das ist noch lange nicht High-End-Honig, und um den soll es uns heute gehen. ...weiterlesen "Superluxus-Hightech-Honig! Manuka – ein Wundermittel?"

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Impfen schützt - und sooo winzig ist der Pieks!

Wir haben im Moment ein gewaltiges Problem, ganz klar. Aber wir sind gut beraten, anderes dabei nicht aus dem Auge zu verlieren - vor allem Dinge, die mit Infektionskrankheiten und ihrer Vorbeugung in Verbindung stehen. Auch deshalb, weil sich bestürzenderweise gezeigt hat, dass sich Hardcore-Impfgegner von der aktuellen Situation nicht beeindrucken lassen und ihre Realitätsleugnung hochhalten. Und das in einer Zeit, in der - wie seit Generationen nicht - einem Impfstoff geradezu entgegengefiebert wird, woran sich Ältere noch im Zusammenhang mit der Einführung der Polio-Impfung erinnern können. Die damaligen Schlangen vor den öffentlichen Impfstellen sprachen Bände - und einer Impfpflicht bedurfte es damals gar nicht. ...weiterlesen "Die “Wakefield Cohort” oder: Mumps in Zeiten von Corona"

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