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Liebe Susannchen-Fans,

die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat das nachfolgende Video aus Anlass der Europäischen Impfwoche com 22. bis 28. April 2018 veröffentlicht. Wir finden, dass es prima zu Susannchens Impfartikeln passt und stellen es gern auf unserer Webseite für euch ein!

 


Na - doch noch ein wenig skeptisch... ?

Nicht nur Mamas und Papas, sondern auch Kinderärzte können ein Lied davon singen, wie schwer es manchmal für die Kleinen ist, den Besuch beim Doktor zu überstehen. Vielleicht sogar weniger die Kleinsten, auch nicht so sehr die größeren, aber die Kleinen, die wohl alles um sich herum genau aufnehmen, aber doch nicht wissen, wie ihnen geschieht, für die ist all das nicht so einfach. Der Kinderdok erzählt auf seiner Seite über einen Praxisbesuch aus der Sicht eines solchen kleinen Patienten (zu lesen hier: Paul möchte ins Spielzimmer). ...weiterlesen "Keine Angst beim Kinderarzt!"

Dass homöopathische Zahnungshilfen für die Kleinen nutzlos und damit nicht eine Hilfe, sondern eine unnötige Belastung darstellen, brauchen wir hier bei Susannchen nicht extra zu betonen. Es gibt aber durchaus noch andere Dinge, die gern und oft eingesetzt (und für gutes Geld an Mama und Papa verkauft) werden und diese Einschätzung mit der Homöopathie teilen.

Nicht nur gegen Zecken beim Vierbeiner, nein, auch bei (gutgemeinter) Zahnungshilfe fürs Baby ist einer der Spitzenreiter das Bernsteinarm- oder -halsband, das gern von Oma, Opa oder den Paten geschenkt wird. Ob sich Baby darüber freut?

Über das schöne leuchtende und leise klappernde Glitzerzeug – bestimmt. Nicht mehr freuen wird sich das Kleinste, wenn es mit diesem Humbug als „Zahnungshilfe“ allein gelassen wird in der Vorstellung der Eltern, man helfe ihm ja schon bei seinen Schmerzen.

Nein, das tun sie nicht. Nicht im Mindesten. Es gibt keine belegte Wirkung und die Erklärung zur Wirkung ist hanebüchen. ...weiterlesen "Zahnungshilfen für Babys – sinnvoll, nutzlos oder gar gefährlich?"

Was wir eigentlich nie tun, heute tun wir es doch mal: Wir möchten werben. Und zwar für die kostenlose Eltern-Kind-Broschüre der GWUP, die es dort als Download oder als Printausgabe (über die Geschäftsstelle) gibt. Dort findet man vieles versammelt, was Susannchen und ihren Freunden wichtig ist.

Zum heutigen Thema hat die Broschüre gleich etwas beizutragen. Deshalb hier der Auszug:

Osteopathie und Craniosakral-Therapie für das Kind? Vorsicht ist angezeigt!

Wenn das Baby häufig schreit, krampft oder von Koliken gequält wird, suchen Eltern rasche und gründliche Hilfe. Osteopathen versprechen, diese und viele andere Beschwerden ganz ohne Medikamente verschwinden zu lassen – mit bloßen Händen, allein durch Druck auf bestimmte Körperstellen. Auf diese Weise sollen Blockaden gelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert werden – nicht nur bei Kleinkindern, sondern auch bei verschiedenen Problemen im Kindesalter. ...weiterlesen "Osteopathie und Craniosakral-Therapie? Vorsicht ist geboten!"

"Homöopathische Präparate, Probiotika oder Kräutermittel werden ebenfalls oft empfohlen, trotz nachweislich dürftiger Studienlage und schlechter Studienqualität, sodass der Nutzen fraglich bleibt. Vorsicht ist bei so manchem Tee geboten, er könnte die Milchaufnahme im Magen-Darm-Trakt des Babys beeinträchtigen und zudem verborgenen Zucker enthalten. Ob Chiropraktische und osteopathische Maßnahmen sowie bestimmte Massagen Säuglingen nutzen oder doch eher schaden, ist bislang wissenschaftlich unzureichend untersucht. Sie bergen jedoch Risiken. Akupunktur wird als unethisch eingestuft, denn das Nadeln kann für Säuglinge schmerzhaft sein."
Dieser Artikel bei "Gute Pillen - schlechte Pillen" gibt Informationen und auch Sicherheit:

http://gutepillen-schlechtepillen.de/meldungen/schreibaby-probleme/

 

Bildnachweis: Gute Pillen, schlechte Pillen / 626184122 – Handemandaci – iStock.de

 

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Wir möchten nicht versäumen, zum Beginn der Urlaubszeit auf diesen interessanten und wichtigen Beitrag beim geschätzten Kinderdok hinzuweisen, in dem er vernünftige Tipps und Ratschläge zum Thema Reisekrankheit bei Kindern gibt. Danke, Kinderdok!

Kinderdok, den bloggenden Kinderarzt voller Empathie, Humor und klarer Ansichten, kennen bestimmt schon viele. Susannchen ist ihm herzlich verbunden. Umso mehr freut es uns, dass der Kinderdok dem Tagesspiegel ein ausführliches Interview gegeben hat, für das wir nur Beifall klatschen können. Ganz besonders für die deutlichen Ansagen zum Thema Impfen.