Springe zum Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

heute geht es um "Zappelin", einmal mehr also um ein "homöopathisches Arzneimittel", bei dem wir uns die Frage stellen wollen, ob "was drin und was dran" ist - oder eben nicht. Besonders wichtig soll uns hier aber auch sein, wie das Mittel beworben wird, wofür es überhaupt gedacht ist und wie es praktisch eingesetzt wird. Denn dazu gibt es auch eine interessante "Story", die wir weiter unten erzählen wollen. Es liegt auf der Hand, dass wir in diesem -dem homöopathischen- Zusammenhang auch das Thema ADHS berühren werden, ein Aspekt, der uns sehr wichtig ist. ...weiterlesen "Zappelin, homöopathisches Arzneimittel – Was soll das?"

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beginnt eine kleine Reihe von Beiträgen über die Argumentationsmuster, mit denen die Homöopathielobby der Kritik des Informationsnetzwerks Homöopathie und anderer Skeptiker entgegentritt. Diese Beiträge mögen ein wenig komplexer als üblich ausfallen, wir wollen aber wegen ihrer  grundsätzlichen Bedeutung nicht darauf verzichten, sie hier vorzustellen. Sie sollen dazu beitragen, dass Sie sich ein besseres Bild von dem scheinbaren ständigen "Hin und Her" in Sachen Homöopathie machen können.

Ausführlichere Versionen finden Sie jeweils auf der Webseite des Informationsnetzwerks Homöopathie und auf dem Blog "Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie" von Dr. Norbert Aust. Wir würden uns über Ihr Interesse freuen! Sicher werden Sie unsere kritische Haltung zur Homöopathie mit diesen Beiträgen noch besser nachvollziehen können und vielleicht auch für die eigene Argumentation von ihnen profitieren.

Teil I: Wissenschaftliche Nachweise

...weiterlesen "Zur Kritik an unserer Homöopathiekritik – I: Wissenschaftliche Nachweise"

 Liebe Leserinnen und Leser,

wir schimpfen so oft über sinnlose und unwirksame Mittel, vor allem die der Homöopathie. Heute möchten wir Ihnen einmal näherbringen, was ganz konkret so über die Apothekentheke gehen kann, im Vertrauen darauf, dass es sich ja immerhin um ein "apothekenpflichtiges Arzneimittel" handelt, das aber sein Vorhandensein auf dem Markt dem "Binnenkonsens" nach dem Arzneimittelgesetz und nicht unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchungen verdankt.

Es gibt da so ein Präparat, das „meistgenutzte homöopathische Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten“, das uns während der Erkältungssaison in der Werbung vielfach begegnet. Inzwischen nicht mehr nur als Tropflösung, sondern auch als Globuli erhältlich. Klar, Meditonsin, kennt (fast) jeder. Damit wollen wir uns heute näher beschäftigen. Und zwar ausschließlich auf der Grundlage allgemein zugänglicher Informationen, einschließlich der Angaben, die uns die Herstellerfirma selbst liefert. Kann es uns und vor allem unseren Kindern helfen? ...weiterlesen "Ein Erkältungsmittel – nichts drin, nichts dran, glücklicherweise…"

Ausnahmsweise monokausal...

Liebe Leserinnen und Leser,

ist Ihnen der Begriff Monokausalität geläufig? Damit ist gemeint, dass man viele beobachtete Wirkungen auf eine Ursache zurückführt. Das ist oft ein Effekt des sogenannten „schnellen“, intuitiven Denkens, das der Neigung unseres Gehirns folgt, möglichst schnelle und einfache Verknüpfungen herzustellen.

Ja, es ist doch schön, zu glauben, die Welt sei eben doch nicht so komplex, wie dies allseits immer beklagt wird. Einfache Lösungen scheinen toll zu sein, ganz gleich, ob in Politik, Gesellschaft, Kunst, Wissenschaft oder - Gesundheitsfragen. Das Problem dabei ist, dass man ja nicht nur selbst so denkt, sondern auch Angeboten, die genau darauf spekulieren, leicht auf den Leim geht. ...weiterlesen "Monokausalität: So einfach ist das alles nicht…"

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Homöopathen streng daran festhalten, die Homöopathie sei eine Arzneimittellehre zur Heilung von Krankheiten und nichts anderes. Und dass sich dabei alles um die „verstimmte geistige Lebenskraft“ des Kranken und die „geistige Arzneikraft“ der homöopathischen Mittel dreht. So recht kann man aber gar nicht glauben, dass die das wirklich ernst meinen, denn… ...weiterlesen "Susannchen fragt: Was wäre, wenn… ?"

Sommerliche Reisezeit - gleich ob weit weg oder im Lande, man ist nicht zu Hause und damit auch weiter weg vom Hausarzt und der Hausapotheke. Gegen eine kleine Reiseausrüstung für medizinische Notfälle nicht so großen Umfangs ist deshalb nichts einzuwenden.

Deshalb bieten ja die meisten Apotheken auch schöne bunte Täschchen gerade vor und zur Reisezeit an, die liegen meist in Sicht- und Griffweite der Kundschaft an der Theke. Susannchen rät aber, genau darauf zu achten, ob es sich um eine sinnvolle Reiseapotheke oder nur um einen Vorrat an Zuckerkügelchen handelt, die allenfalls als Tee- und Kaffeesüßer Sinn machen. ...weiterlesen "Sommer, Sonne, Sonnenschein, es könnt‘ doch alles so einfach sein…"

Was wir eigentlich nie tun, heute tun wir es doch mal: Wir möchten werben. Und zwar für die kostenlose Eltern-Kind-Broschüre der GWUP, die es dort als Download oder als Printausgabe (über die Geschäftsstelle) gibt. Dort findet man vieles versammelt, was Susannchen und ihren Freunden wichtig ist.

Zum heutigen Thema hat die Broschüre gleich etwas beizutragen. Deshalb hier der Auszug:

Osteopathie und Craniosakral-Therapie für das Kind? Vorsicht ist angezeigt!

Wenn das Baby häufig schreit, krampft oder von Koliken gequält wird, suchen Eltern rasche und gründliche Hilfe. Osteopathen versprechen, diese und viele andere Beschwerden ganz ohne Medikamente verschwinden zu lassen – mit bloßen Händen, allein durch Druck auf bestimmte Körperstellen. Auf diese Weise sollen Blockaden gelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert werden – nicht nur bei Kleinkindern, sondern auch bei verschiedenen Problemen im Kindesalter. ...weiterlesen "Osteopathie und Craniosakral-Therapie? Vorsicht ist geboten!"